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Feuerwehr-Enzyklopädie


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ABC-Pulver
Löschpulver für die Brandklassen A, B und C
 
Atemschutz

Bei jedem Brand entstehen giftige Stoffe, die meist gasförmig sind und als Rauch oder Qualm nicht nur die Sicht für Feuerwehrleute beeinträchtigen sondern ganz besonders ihre Gesundheit durch Einatmen gefährden.
Infolge dessen ist heute ein Brandeinsatz ohne Atemschutzausrüstung nicht mehr möglich.
Die Einsatzkräfte atmen entweder gefilterte Luft über eine Atemschutzmaske ein (Filtergeräte) oder Atemluft, die sie aus mitgeführten Atemluftflaschen ebenfalls über eine Atemschutzmaske erhalten.

 
Bergen

Auch: bergen

ist das Einbringen von gefährdeten Sachwerten, Leichen und leblosen Tieren.

 
BMA
Brandmeldeanlage, elektrische Anlage zum Auswerten manueller und / oder automatischer Brandmeldungen mit interner Alarmierung im Objekt und / oder Alarmierung der Feuerwehr
 
BOS

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Dazu zählen die Feuerwehren, Polizei, die Rettungsdienste, das Technische Hilfswerk, der Katastrophenschutz und die Bundeszollverwaltung.
Sie verfügen über Funkeinrichtungen, die eine Zusammenarbeit bei Großschadensfällen ermöglicht.

 
Brandgase

Ein gasförmiges Gemisch aus giftigen Stoffen, die bei einem Brand entstehen. Je nach brennendem Stoff, Temperatur und Luftzufuhr ist die Zusammensetzung sehr unterschiedlich. Neben Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, entstehen Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und viele andere Atemgifte.

 
Brandklassen

Brennbare Stoffe werden in vier Klassen - die Brandklassen A, B, C und D - eingeordnet

Brandklasse

Art des brennenden Stoffes

Beispiele

Löschmittel

A

fest, hauptsächlich organisch,
brennt unter Glutbildung

Holz,
Kohle,
Gummi

Wasser,
Schaum,
Glutbrandlöschpulver

B flüssig oder flüssig werdende  Wachs,
Benzin,
Lack
Schaum,
Löschpulver,
Kohlensäure,
Wasser
C Gas Propan,
Acetylen,
Stadtgas
Löschpulver,
Kohlensäure
D Metall Aluminium,
Magnesium
Löschpulver
(Spezialpulver),
Zementpulver,
trockener Sand,
Graugußspäne

 
Detonation
Siehe unter "Explosion".
 
DL

Auch: DLK, Drehleiter

Sie gehört zur Gruppe der Hubrettungsfahrzeuge, worauf eine Leiter aufgebaut ist, die ausfahrbar, aufrichtbar und drehbar ist.

In Deutschland haben Drehleitern eine Rettungshöhe von 12 bis 23 Metern. In höheren Gebäuden (Hochhäusern) können sie nicht mehr eingesetzt werden, bei diesen werden entsprechende Rettungswege (abgetrennte Treppenhäuser) von der Bauordnung gefordert.

Mit Drehleitern können Menschen, natürlich auch Tiere aus größerer Höhe gerettet und Brandbekämpfung von oben vorgenommen werden.

Die Bezeichnung erfolgt durch die Buchstaben DL und zwei angehängten Zahlen mit Nennrettungshöhe und Nennausladung in Metern, z.B. DL 23-12, bzw. DLK 23-12 (Drehleiter mit Korb).

 
DLK

Auch: DL, Drehleiter

Sie gehört zur Gruppe der Hubrettungsfahrzeuge, worauf eine Leiter aufgebaut ist, die ausfahrbar, aufrichtbar und drehbar ist.

In Deutschland haben Drehleitern eine Rettungshöhe von 12 bis 23 Metern. In höheren Gebäuden (Hochhäusern) können sie nicht mehr eingesetzt werden, bei diesen werden entsprechende Rettungswege (abgetrennte Treppenhäuser) von der Bauordnung gefordert.

Mit Drehleitern können Menschen, natürlich auch Tiere aus größerer Höhe gerettet und Brandbekämpfung von oben vorgenommen werden.

Die Bezeichnung erfolgt durch die Buchstaben DL und zwei angehängten Zahlen mit Nennrettungshöhe und Nennausladung in Metern, z.B. DL 23-12, bzw. DLK 23-12 (Drehleiter mit Korb).