Norddeutsche, 7.7.16, von P. Otto
Schwanewede. Es ist Sonntagmorgen. Ein kühler Sommertag mit einem Sonne-Wol­ken-Mix. Im Ort ist es noch still. Plötzlich rollen zwei schwere Löschfahrzeuge und ein Wagen der Einsatzleitung den schmalen Hamfährer Weg zur Centaura Reitakademie hinauf. 19 Angehörige der Ortsfeuerwehr Schwanewede, vier Frauen und 15 Männer, springen aus den Autos. Doch es geht nicht zu einem Lösch- oder Rettungseinsatz.

Beim Sonntagsdienst im Juni traf sich die aktive Abteilung der Ortsfeuerwehr Schwanewede mit der Jugendfeuerwehr vom Standort Schwanewede, um gemeinsam einen Dienst zu bestreiten. Die Jugendlichen begleiteten und unterstützten die Aktiven bei den Rettungsmaßnahmen eines kleinen Einsatzszenarios.

Die Kommandos haben die Jüngsten in der Ortsfeuerwehr Schwanewede schon drauf. „Wasser marsch“, brüllt ein Knirps. Mit Leibeskräften pumpt ein Junge auf den Befehl hin an der Kübelspritze. Aus dem Schlauch schießt das Wasser auf züngelnde Flammen. Das Feuer ist zwar nur eine Holzattrappe, doch der Nachwuchs hat trotzdem einen Riesenspaß beim gespielten Löscheinsatz.

Am Montagabend, 4. April 2016 gegen 19:30 Uhr, wurden die Ortsfeuerwehren Meyenburg und Schwanewede zu einer Gefahrgutübung in die Straße „Bollmannsberg“ alarmiert. Beim dortigen Wasser- und Abwasserverband Osterholz stellte sich eine fiktive Lage dar: Beim Entladen eines Gefahrgutes zum Reinigen der Anlage kam es zu mehreren größeren Leckagen. Zwei Mitarbeiter wurden in Folge dessen vermisst.

Feuerwehr Schwanewede überprüft in der Flüchtlingsnotunterkunft einmal pro Woche die Gebäude

Michael von Rahden wirft einen Blick auf die Karte vor sich auf dem Tisch. „Die nächste links“ lotst er den Fahrer. Sven-Arno Tebbe am Steuer des Einsatzleitwagens der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Schwanewede folgt den Anweisungen seines Kameraden. Nach wenigen Metern haben die beiden Männer ihr Ziel erreicht: das Haus G 29.

Die Norddeutsche; 23.01.2016 von Gabriela Keller

Seit Montag, 31. August, gibt es einen neuen Einsatzleitwagen (ELW) in der Gemeinde Schwanewede.

Einmal im Jahr geht es bei den Feuerwehren im Landkreis Osterholz festlich zu. Zum Kreisfeuerwehrball werden statt Einsatzkleidung oder Uniform Anzug und Abendkleid aus dem Schrank geholt. Dieses Jahr ging es zum Grasberger Hof.

Bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Schwanewede am 9. Januar konnte Ortsbrandmeister Jörg Laude auf ein eher ruhiges Jahr zurückblicken. Er dankte den aktuell 7 Feuerwehrfrauen und 41 Feuerwehrmännern für ihr Engagement bei der Abarbeitung der 46 Einsätze.

Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, sind Übungen unersetzlich. Die kürzlich stattgefundene Alarmübung der Schwaneweder Wehr bot ein täuschend echtes Einsatzbild.

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Schwanewede hatten im Jahr 2013 alle 85 Stunden einen Feuerwehreinsatz. Insgesamt wurden die 7 Feuerwehrfrauen und die 41 Feuerwehrmänner um den Ortsbrandmeister Jörg Laude zu 103 Einsätzen alarmiert.

Ab dem 1.7. steht die Ortswehr Schwanewede unter neuer Führung. Beim Frühschoppen mit Aktiven, Altersabteilung und Jugendfeuerwehr sowie vielen Gästen übergab der noch amtierende Ortsbrandmeister Kornelius Drewes das Amt an seinen Nachfolger Jörg Laude.

Bei bestem Wetter brachen am Samstag, 8.6., einige Kameraden der Einsatz- und der Altersabteilung aus Schwanewede mit ihren Partnern zur jährlichen Sommerfahrt auf. Unter dem Motto "Die Gerätehäuser der Gemeinde" ging es fast 8 Stunden lang von Ort zu Ort.

   
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