(Die Norddeutsche - Mein Verein; 24.09.2017) Die Chance, Neues zu lernen und gleichzeitig etwas zu gewinnen bekommt man nicht oft. Am Stand des Fördervereins der Ortfeuerwehr Schwanewede auf der Schwaneweder Gewerbeschau war aber genau das möglich. 10 Fragen mussten beantwortet werden – und das war gar nicht so einfach. Erstaunlich viele Teilnehmer vermuteten, dass es in Schwanewede eine Berufsfeuerwehr gibt oder diese zumindest regelmäßig zur Unterstützung kommt. 

Am heutigen Sonntag ist die Ortsfeuerwehr Schwanewede auch wieder auf der Schwaneweder  Gewerbeschau vertreten. Bei strahlend blauem Himmel präsentieren sich auch weitere Feuerwehren aus dem Landkreis. 

Pünktlich um 11 Uhr wurden am Samstag die Tore der Gewerbeschau in Schwanewede (Weser-Geest-Kaserne) eröffnet. Gleich vorn  ist die Feuerwehr Schwanewede vertreten. Wer die örtliche Feuerwehr kennenlernen will, die Handhabung eines Feuerlöschers üben möchte oder sonstige Fragen zum Brandschutz in Schwanewede hat, ist genau an der richtigen Adresse.

Nicht nur sprichwörtlich brachte Torsten Bodensiek frischen Wind nach Schwanewede. Knapp 25 Feuerwehrleute aus Schwanewede und umzu beschäftigten sich einen Samstag lang mit einem viel zu wenig beachtetem Einsatzmittel: dem Lüfter.

Der 31.03.2017 wird in die Geschichte eingehen, soviel steht einmal fest. Seit diesem Tag nämlich besteht der Förderverein der Ortsfeuerwehr Schwanewede. Getreu dem Motto „7 Freunde müsst ihr sein“ fanden sich am Abend des 31. März ca. 40 Gleichgesinnte im Restaurant Schwanenberg in Schwanewede ein, um einen Verein zu gründen. „Wir wollen die Ortsfeuerwehr ideell, personell und materiell unterstützen“, formulierte Ortsbrandmeister Jörg Laude, der zur Gründungsversammlung einlud und durch den Abend führte.

Gefahrgutunfälle zählen immer wieder zum Aufgabengebiet der Feuerwehr. Da diese Einsatzszenarien einen enormen Ausbildungs- und Kenntnisstand voraussetzen, standen gleich drei gemeinsame Ausbildungsdienste der Feuerwehren aus Meyenburg und Schwanewede auf dem Dienstplan.

Kurz nach 8 am Samstagmorgen. Einige Kameraden schlafen noch, einige sitzen beim Frühstück oder sind schon unterwegs. Plötzlich laufen die Sirenen, der Meldeempfänger zeigt: Kellerbrand / Rauch aus Kellerfenster im Dreienkamp. Nicht gut. Also rein in die Klamotten und ab zum Gerätehaus im Lycker Weg. Die Fahrzeuge füllen sich, es kann losgehen. Auf Anfahrt kommt über Funk die Rückmeldung: es sind zwei Leute in dem Haus vermisst. Spätestens jetzt wird es richtig ernst.

Norddeutsche, 10.9.16, von A. Bösch
Schwanewede. Normalerweise schwant Autofahrern nichts Gutes, wenn ein uniformierter Polizist sie zum Anhalten zwingt. Beim Aktionstag der Heideschule gab es für die Autofahrer am Freitagmorgen jedoch ausnahmsweise keinen Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben. Ein Beamter der Polizei Osterholz und ein Mitarbeiter des ADAC hielten mehrere Fahrer gemeinsam mit Schülern einer ersten und einer vierten Klasse an.

Norddeutsche, 7.7.16, von P. Otto
Schwanewede. Es ist Sonntagmorgen. Ein kühler Sommertag mit einem Sonne-Wol­ken-Mix. Im Ort ist es noch still. Plötzlich rollen zwei schwere Löschfahrzeuge und ein Wagen der Einsatzleitung den schmalen Hamfährer Weg zur Centaura Reitakademie hinauf. 19 Angehörige der Ortsfeuerwehr Schwanewede, vier Frauen und 15 Männer, springen aus den Autos. Doch es geht nicht zu einem Lösch- oder Rettungseinsatz.

Beim Sonntagsdienst im Juni traf sich die aktive Abteilung der Ortsfeuerwehr Schwanewede mit der Jugendfeuerwehr vom Standort Schwanewede, um gemeinsam einen Dienst zu bestreiten. Die Jugendlichen begleiteten und unterstützten die Aktiven bei den Rettungsmaßnahmen eines kleinen Einsatzszenarios.

Die Kommandos haben die Jüngsten in der Ortsfeuerwehr Schwanewede schon drauf. „Wasser marsch“, brüllt ein Knirps. Mit Leibeskräften pumpt ein Junge auf den Befehl hin an der Kübelspritze. Aus dem Schlauch schießt das Wasser auf züngelnde Flammen. Das Feuer ist zwar nur eine Holzattrappe, doch der Nachwuchs hat trotzdem einen Riesenspaß beim gespielten Löscheinsatz.

Am Montagabend, 4. April 2016 gegen 19:30 Uhr, wurden die Ortsfeuerwehren Meyenburg und Schwanewede zu einer Gefahrgutübung in die Straße „Bollmannsberg“ alarmiert. Beim dortigen Wasser- und Abwasserverband Osterholz stellte sich eine fiktive Lage dar: Beim Entladen eines Gefahrgutes zum Reinigen der Anlage kam es zu mehreren größeren Leckagen. Zwei Mitarbeiter wurden in Folge dessen vermisst.

   
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