Am Samstag, 10.8., stand die alljährliche Kreisbereitschaftsübung an. Auch aus der Gemeinde Schwanewede waren verschiedene Fahrzeuge dabei: sie bekämpften Waldbrände und befreiten Verletzte bei Verkehrsunfällen, Hand in Hand mit anderen Wehren des Landkreises.

Kreisbereitschaft AnfahrtAm Samstag, 10.8.13, war es soweit: die alljährliche Kreisbereitschafts- übung stand vor der Tür. Die Kreisbereitschaft ist eine Einsatzbereitschaft für Großschadenslagen. Fahrzeuge aus dem gesamten Landkreis Osterholz sind darin in spezialisierten Gruppen, sogenannten Zügen, zusammengestellt, um im Falle eines Falles schlagkräftige Hilfe leisten zu können. Einsatzgebiet war das Bundeswehrgelände in Garlstedt, und somit fast ein Heimspiel für die Schwaneweder. Mit 1300 Hektar Wald- und Heidefläche, teilweise nur von schmalen, unbefestigten Wegen durchzogen, war die Orientierung und Arbeit im Gelände schon eine Herausforderung an sich. Und auch die vorbereiteten Szenarien bargen so einige Herausforderungen.

Kreisbereitschaft 1. ZugDer Einsatzleitwagen sowie das Tanklöschfahrzeug aus Schwanewede wie auch das Tanklöschfahrzeug aus Leuchtenburg sind Teil des 1. Zuges. Für sie galt es zunächst, einen Waldbrand zu bekämpfen - inklusive Organisation der Wasserversorgung in dem unwegsamen Gelände. Kaum war diese Arbeit abgeschlossen, wurde der Zug zu einem Panzerbrand gerufen. Dieser hatte auch noch Gefahrgut geladen, sodass ein Schaumangriff unter Atemschutz vorgenommen werden musste.

 

Kreisbereitschaft 3. zug

Der 3. Zug, zu dem ein Neuenkirchener Fahrzeug gehört, hat das Fachgebiet Technische Hilfe. Mit Unterstützung der Bundeswehr war ein schwerer Verkehrsunfall nachgestellt worden: Ein LKW war bei einem Unfall auf einen PKW gestürzt, ein weiterer LKW in die Unfallstelle gefahren - und das auf einer wichtigen Zufahrtsstraße zum Gelände, die dringend wieder befahrbar sein sollte. Seilwinde und Greifzüge, hydraulisches Rettungsgerät und viel handwerkliches Geschick der Einsatzkräfte waren nötig, um die Verletzten zu retten und die großen Fahrzeuge von der Straße zu bewegen. Auch der Schwaneweder RW unterstützte an der Einsatzstelle.

Kreisbereitschaft 2. ZugIm 2. Zug ist kein Schwaneweder Fahrzeug vertreten. Dieser hatte die Aufgabe, den Rutenhof in Meyenburg vor dem herannahenden Waldbrand zu schützen. Eine Riegelstellung wurde aufgebaut, Wasserversorgung von der über 900 Meter entfernten Wasserentnahmestelle hergestellt. Dabei gab es schon auf der Anfahrt Schwierigkeiten: Ein Hänger mit Reifen war direkt vor den Einsatzfahrzeugen umgekippt, die Straße musste zunächst geräumt werden. Hierbei, wie auch an verschiedenen anderen Stellen, waren auch die Meyenburger Kameraden aktiv: Sie unterstützten die Vorbereitung der Übung und waren den ganzen Nachmittag unterwegs, um bei den verschiedenen Szenarien zu unterstützen.
Den Abschluss fand der Samstag beim gemeinsamen Essen: Der 4. Zug hatte eine Versorgungsstation aufgebaut, an der sich die Aktiven stärken konnten.

   
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