Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen absolvierten am Tag der deutschen Einheit am Feuerwehrhaus einen Drehtag mit einem Filmteam der Produktionsfirma Kinescope Film GmbH, die das Projekt gemeinsam mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) realisieren. Die Szenen für den Spielfilm „Die Hände meiner Mutter“ wurden unter der Regie von Florian Eichinger gefilmt.

Laut der Internetseite der Produktionsfirma ist die Handlung des Films folgende:

„Auf einer Familienfeier erinnert sich der 39jährige Ingenieur Markus, dass er als Kind von seiner eigenen Mutter sexuell missbraucht wurde. Um sich von dem langen Arm der Gewalt zu befreien, beschließt er seine Frau, seine Mutter und sich selbst mit diesem Abgrund zu konfrontieren...“

Da „Markus“ nun offensichtlich Mitglied der Jugendfeuerwehr war, benötigte das Filmteam eine passende Umgebung und eine Menge Komparsen. So wurden im Neuenkirchener Feuerwehrhaus optimale Bedingungen vorgefunden und auch die Feuerwehrkameraden erklärten sich spontan dazu bereit als Komparsen aufzutreten.

Da die Feuerwehr-Szenen als Rückblick in die 80er zu deuten sind, mussten einige „Gegebenheiten“ etwas abgeändert werden. So wurden vom Filmteam die weißen neuen Fenster in alte Holzfenster umgeändert. Auch der Fahrzeugpark mit unserem LF 8 aus1995 und dem noch moderneren TSF der Jugendfeuerwehr mussten einem LF 16-Rundhauber der FF Farge und einem TSF der FF Wurtfleth weichen. Unser TLF war augenscheinlich alt genug ;-)

Aus den eigenen und den Reserven einiger anderen Wehren wurden die Komparsen mit alten Einsatzjacken ausgestattet und nahmen für die benötigte Szene vor dem Gebäude Aufstellung.

Den Aufbau des Sets und die Abläufe mitzuerleben war für alle total spannend. Die benötigten Szenen wurden mehrfach geübt und gedreht bis alles „im Kasten“ war. Sehr interessant waren auch die jeweiligen Regieanweisungen zwischen den einzelnen „Klappen“. Hinweise der Fachleute beider Seiten an die jeweils anderen wurden äußerst freundlich und dankbar angenommen um ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen.

Abseits der Szenerie fanden zwischen den Leuten des Filmteams und den Feuerwehrleuten viele weitere interessante Gespräche statt.

Übrigens waren zusätzlich zu den später im Film sichtbaren Feuerwehrmännern viele weitere Kameraden zusätzlich im Einsatz um Unterstützung zu leisten und vor allem bei Bedarf kurzfristig die Straßen zu sperren.

Wir haben an diesem Tag tolle Erfahrungen gemacht und sind alle sehr gespannt auf das Ergebnis! Vielen Dank dafür an die nette Filmcrew!

 

 

 

 

 

 

 

   
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