2020-07-13

Die notwendigen Vorkehrungen für die Aufnahme des Dienstbetriebes laufen, bzw. werden in Kürze anlaufen und abgeschlossen sein. Das bedeutet, dass ab dem 15. Juli 2020 der Dienstbetrieb in der Stufe 1 aufgenommen werden kann.

Nachdem sich bereits vor geraumer Zeit unsere Ortsbrandmeister für eine Wiederaufnahme des Dienstbetriebes verabredet hatten, stellten Vertreter des Landkreises fest, dass es Aufgabe der Hauptverwaltungsbeamten sei darüber zu entscheiden; und dies doch bitte kreisweit einheitlich! Am 6. Juli wurde nun in einem bereits zweiten Treffen vereinbart, das der Dienst vom Lockdown (Stufe 0) kommend zunächst für zwei Wochen in der Stufe 1 des Erlasses des Innenministeriums aufgenommen werden kann. Hierfür sind bestimmte Regeln und Vorkehrungen erforderlich.

Damit keine Missverständnisse aufkommen, wurden die vorherigen Informationen #1 & #2 von der Seite gelöscht.

Die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr als Teil der kritischen Infrastruktur hat weiterhin oberste Priorität!

Daher werden/sind folgende Verfahrensweisen (hier in Kurzform) gültig:

1) für den Einsatzdienst gilt weiterhin unverändert:

  • Der Einsatz der Feuerwehren und Einheiten des Katastrophenschutzes ist im Rahmen des gesetzlichen Auftrages zulässig.
  • Unverzügliches Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (Ausnahmen regelt der Einheitsführer oder Einsatzleiter).
  • Möglichst Bildung von gleichbleibenden Gruppen.
  • Möglichst Reduzierung der Einsatzkräfte auf tatsächlichen Bedarf; umfassende Erkundung.
  • Ausstattung mit angemessener Schutzausrüstung.
  • Strikte Einhaltung der Hygieneregeln, Reinigung/Desinfizierung nach Einsatz.
  • Meldung von Vorkommnissen.

2) für den Dienstbetrieb gilt:

  • Absolut notwendige Tätigkeiten, die zur Aufrechterhaltung und/oder Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit erforderlich sind sowie gesetzlich vorgesehene Veranstaltungen (z.B. gem. §20 (5) oder (6) NBrandSchG) können, wie bisher, fortgeführt werden.
  • Theoretische Ausbildungsdienste werden gemäß einer vom Gemeindebrandmeister erstellten Dienstanweisung ab dem 15.7.2020 nach Unterweisung mit Auflagen geregelt und zugelassen.
  • Übungsdienste werden gemäß der zu erstellenden Dienstanweisung eines Arbeitskreises auf Landkreisebene voraussichtlich ab dem 1.8.2020 mit Auflagen geregelt und zugelassen.
  • Jugend- und Kinderfeuerwehrdienste werden voraussichtlich ab dem 1.9.2020 wieder möglich.
  • Der Lehrgangsbetrieb des Kreises ist weiterhin abgesagt. Alle Lehrgangskarten (Kreis und Land) haben ihre Gültigkeit verloren. Auf Landesebene sind vereinzelt theorielastige Lehrgänge nach individueller Zulassung möglich.
  • Gemeinschaftsveranstaltungen und „geselliges Beisammensein“ nach Einsätzen und Dienst sind weiterhin untersagt.
  • Erweiterte persönliche Schutzausrüstung und Reinigungs- sowie Desinfektionsmittel sind vorhanden.
  • Speziell für Atemschutzgeräteträger:
    • Keine Verlängerung der Ablauffrist der G26.3. Pflicht zur Aufrechterhaltung der medizinischen Atemschutztauglichkeit.
    • Verlängerung der Ablauffristen für die jährliche Belastungsübung und die jährliche Atemschutzunterweisung.
  • Verlängerung der Ablauffristen für die jährliche UVV-Unterweisung.
  • Verlängerung der Ablauffristen für die Erste-Hilfe-Ausbildung.
  • Strikte Beachtung der bereits öffentlich bekannten Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sowie Reinigungsmaßnahmen nach einem Dienst.
  • Proaktive Meldung von Verdachts- oder bestätigten Krankheitsfällen
  • Sensibilisierung zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit durch Verhalten im privaten und beruflichen Umfeld.
  • Bestmögliche Einhaltung der schwarz-weiß Trennung von Privat- und Einsatzkleidung, Beachtung der, vor während und nach dem Einsatz einzuhaltenden Hinweise zur Einsatzhygiene.

Der Zutritt von Personen zu den Feuerwehrhäusern, die keine Mitglieder der Feuerwehr sind, sind weiterhin untersagt.

Rein kameradschaftliche/private Treffen sowie Zusammenkünfte geselliger Art sind am oder im Feuerwehrhaus bis auf weiteres untersagt.

Veranstaltungen, die der Öffentlichkeitsarbeit dienen oder die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen sind bis auf weiteres untersagt.

 

Bei dieser Mitteilung handelt es sich um einer gekürzte Fassung. Einzelheiten sind der Dienstanweisung zu entnehmen.

Hinweis für erkrankte oder kontaktbetroffene Feuerwehrangehörige im Einsatzfall:

An COVID-19 erkrankte, im Teststadium befindliche und/oder unter Quarantäne bzw. häusliche Isolation gestellte Feuerwehrangehörige sind im Einsatzfall nicht einzusetzen. Entsprechendes gilt für Kontaktpersonen nach Maßgabe der Richtlinien des RKI sowie Feuerwehrangehörige, die grippeähnliche Symptome mitteilen. Eine Pflichtenkollision besteht in allen vorgenannten Fällen nicht.

Die Verwaltung und Gemeindefeuerwehrführung steht in ständiger Kommunikation und stetiger Lagebewertung. Lageänderungen werden auf verschiedenen Wegen kommuniziert.

Allgemeine Informationen auch auf www.schwanewede.de und www.landkreis-osterholz.de.

 

Achtet auf Eure Gesundheit!

Euer Gemeindebrandmeister Kai Teckentrup

   
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