Acht Gruppen aus den Wehren in Schwanewede standen am 24. Mai in Brundorf zum alljährlichen Kräfte messen bereit. Bei der Übung - einem Dachstuhlbrand mit Ausbreitungsgefahr auf Nachbargebäude - geht es um Kraft, Schnelligkeit und genaues Arbeiten. Und auch um die Pflege der Kameradschaft.

Vier Feuerwehrleute stehen am Zaun. "Der war doch geworfen", vom einen. "Naja, aber schnell war das trotzdem", kommt mit einem anerkennenden Nicken vom nächsten. So geht es auf dem ganzen Wettbewerbsplatz zu. Im Zentrum stehen natürlich die Übungen auf dem sorgfältig vorbereiteten Platz. 10 Minuten haben die Gruppen, um den 3-teiligen Löschangriff auf- und wieder abzubauen - ohne Fehler, und je schneller je besser. An vier Stellen werden Zwischenzeiten genommen. Sekunden, die nachher großen Einfluss auf die Platzierung haben. Da muss jeder Handgriff sitzen. Klar, dass da am Rand genau beobachtet und kommentiert wird, wie die anderen arbeiten. Aber gerade hier gibt es auch mal die Gelegenheit, mit Kameraden aus den Nachbarwehren zu fachsimpeln und sich auszutauschen.
Gleich als erstes der Gastgeber Brundorf, dann geht es Schlag auf Schlag.  Vier Wehren sind vor der Kaffeepause dran. Die Pause wird genutzt, um dem Publikum Verschiedenes zum Umgang mit dem Feuer zu zeigen. Später gerät die Veranstaltung ins Stocken: Eine Gewitterwolke zieht genau über den Platz, sodass eine Übung abgebrochen wurde. Zum Glück ist das Unwetter schnell vorbei. Danach ist es zwar etwas matschiger, aber die Motivation der Teilnehmer kein bisschen gesunken - es geht weiter.

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Dann wird es spannend. Das Wertungsgericht hat alles genau ausgerechnet, die Siegerehrung in den zwei Leistungsgruppen steht an.  Bei den Gruppen ohne fest eingebauter Pumpe siegt der Gastgeber Brundorf, eng gefolgt von den Hinnebeckern. Bei den Gruppen mit fest eingebauter Pumpe geht ein Doppelsieg nach Neuenkirchen: Die Wehr ist konnte sogar zwei Gruppen aufstellen und belegte die Plätze 1 und 2.
Das erste Mal wurde der neue Wanderpokal vergeben. Gestiftet wurde er von dem mittlerweile verstorbenen ehemaligen Gemeindebrandmeister Gottfried Meyer. Von ihm kam die Idee, einen Pokal an die Gruppe zu vergeben, die zum Vorjahr die größte Leistungssteigerung erreichen konnte. Auch dieser Pokal ging nach Neuenkirchen - die Gruppe 2 hat um über 40 Punkte zugelegt!

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