Am 12. April kamen Führungskräfte mehrerer Schwaneweder Ortswehren zusammen, um sich gemeinsam fortzubilden, denn: Jeder Einsatz ist anders. Die Art des Notfalls (Feuer oder Technische Hilfe), betroffene Personen, Ort, Tageszeit... Die Einheitsführer müssen innerhalb von Sekunden vieles bedenken, bevor sie entscheiden, welche Befehle sie der Mannschaft geben.

Üben hilft, um auf solche Situationen vorbereitet zu sein. Schließlich gibt es einige Hilfsmittel, die in den ersten Momenten eines Einsatzes helfen, die Gedanken zu sortieren. Anhand von zwei Szenarien, einem Pkw- und einem Wohnhausbrand, wurde das Vorgehen besprochen.

Zunächst ging es um die Lagefeststellung. Was genau ist passiert? Wie sind die Bedingungen, welche Gefahren sind direkt erkennbar? Schon hier gaben die vorliegenden Fotos viele Diskussionsansätze. Dann die Planung: Welche Einsatzmittel und -vorgehen sind grundsätzlich nutzbar? Spätestens hier stieg auch der Letzte in die Argumentation ein. Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden wurde in Ruhe besprochen. Schließlich hatte man hier die Zeit, alle Ideen gegeneinander aufzuwiegen - und gewann so wertvolle Einsichten für den Ernstfall. Abschließend formulierten die Teilnehmer gemeinsam die entsprechenden Befehle - schließlich müssen die Trupps genau wissen, was sie tun sollen.

Das Resümee: Fortsetzung erwünscht.

   
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