Gebäudebrand in Neuenkirchen

Einsatzort Details

Neuenkirchen
Datum 13.02.2021
Alarmierungszeit 08:08 Uhr
Einsatzende 13:20 Uhr
Einsatzdauer 5 Std. 12 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
eingesetzte Kräfte

Ofw Schwanewede
Ofw Neuenkirchen
Ofw Aschwarden
Ofw Rade
Polizei
    weitere Feuerwehr
      Rettungsdienst
        Fahrzeugaufgebot   TLF 16 Schwanewede  Rüstwagen  HLF Schwanewede  ELW Schwanewede  LF 8 Neuenkirchen  TLF 8 Neuenkirchen  TSF-W Aschwarden  LF 8 Rade
        Feuer

        Einsatzbericht

        Am Samstagmorgen um kurz nach 8 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Gebäudebrand in Neuenkirchen gerufen. Bei dem Einsatz wurden drei Bewohner durch das Einatmen von Rauchgasen verletzt. Zwei Erwachsene und ein Kleinkind wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Alle Bewohner und ein Hund hatten das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen. Ein weiterer Hund wurde durch die Feuerwehr gerettet. Durch den Löscheinsatz konnte die Gebäudestruktur gerettet werden. Es entstand trotzdem ein hoher Sachschaden.

        Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf schlugen bereits Flammen aus den Fenstern im Erdgeschoss und aus dem Dach. Die ersten Kräfte gingen im Innenangriff unter Atemschutz zur Tierrettung und anschließend zur Brandbekämpfung vor. Weitere Strahlrohre wurden im Außenangriff auf das Gebäude gerichtet. Nachbargebäude waren nicht gefährdet. Über eine nachgeforderte Drehleiter wurde auf der Gebäudevorderseite im Dachgeschoss die Brandbekämpfung durchgeführt. Die Rückseite musste von mehreren Trupps unter Atemschutz auf dem Dach gelöscht werden.

        Durch den Einsatz der Ortsfeuerwehren Aschwarden, Neuenkirchen, Rade und Schwanewede sowie der Drehleiter aus Osterholz-Scharmbeck war das Feuer nach gut zwei Stunden weitgehend gelöscht. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich weitere drei Stunden hin.

        Das Gebäude ist aufgrund der großen Zerstörungen zunächst nicht bewohnbar. Die Bewohner*innen wurden von Bekannten aufgenommen. Bemerkenswert war die spontane Hilfsbereitschaft der Nachbarschaft gegenüber den Geschädigten und den Einsatzkräften. Nachbarn riefen bereits kurze Zeit später in den sozialen Medien zu Sach- und Geldspenden auf.

        Aufgrund der starken Kälte erforderte der Einsatz einen erhöhten Logistikaufwand. So wurden Zelte, heiße Getränke und später Essen für die Einsatzkräfte durch Nachbarn und später durch das Deutsche Rote Kreuz organisiert. Die Feuerwehrtechnische Zentrale versorgte die Einsatzfahrzeuge mit neuem Schlauchmaterial und Atemschutzgeräten. Eine gemeindeansässige Firma sorgte an der Einsatzstelle mit Streumaterialien für die nötige Sicherheit.

        Die Brandursache ist unklar und wird von der Kriminalpolizei ermittelt.

         

        sonstige Informationen

        Einsatzbilder

         
         
           
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