Technik  

   

Nachdem ein Notruf bei der Leitstelle eingegangen ist, müssen die Feuerwehrmitglieder über einen anstehenden Einsatz unterrichtet werden. Da in Schwanewede alle Feuerwehren freiwillig und somit ehrenamtlich organisiert sind, sind die Wachen nicht besetzt. Stattdessen müssen die Einsatzkräfte von zu Hause oder dem Arbeitsplatz anfahren.

Damit schnelle Hilfe kommt, alarmiert die Leitstelle die Mitglieder der benötigten Feuerwehren. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Alarmierung über Sirene

An verschiedenen Punkten in der Gemeinde sind insgesamt 19 Sirenen installiert. Auf Veranlassung des Leitstellendisponenten wird eine spezielle Tonfolge gefunkt, woraufhin die benötigten Sirenen anlaufen. Es ertönt das Feueralarm-Signal, das aus drei 12 Sekunden dauernden Sirenenläufen besteht.

 

    Alarmton Sirene

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alarmierung über Meldeempfänger

Viele Schwaneweder Feuerwehrleute sind auch über den sogenannten "Stillen Alarm" erreichbar. Hierzu trägt das Feuerwehrmitglied einen Meldeempfänger bei sich.
Noch wird hauptsächlich über analoge Funkmeldeempfänger (FME) alarmiert. Diese sind auf die individuelle Frequenz des jeweiligen Standortes eingestellt und geben nach Auslösung einen Alarmton ab. Im Anschluss an die Alarmierung macht der Disponent eine Durchsage zum Alarmstichwort - viele der FME bieten die Möglichkeit, diese mitzuhören.
Seit kurzem wird die Alarmierung über Digitale Meldeempfänger (DME) eingeführt. Neben dem Alarmton haben diese ein Display, über das eine Textnachricht mit Einsatzdetails ausgegeben wird.

Sobald die Einsatzkräfte den Alarm vernommen haben, begeben sie sich schnellstmöglich zum Gerätehaus.

   
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